DER BODEN

Der Boden ist unser größter Schatz. Im Bioobstbau müssen die Bodenlebewesen die zugeführten organischen Materialien abbauen und die Nährstoffe für die Pflanzen freisetzen. Mit ständigen Kompostgaben erhöhen wir die Lebendigkeit des Bodens und stärken somit unsere Obstbäume und Sträucher. Mit den Kompostgaben erhöhen wir nicht nur die Aktivität des Bodens, der höhere Humusgehalt führt auch dazu, dass mehr CO2 im Boden gespeichert wird.

DIE RICHTLINIEN UND DIE PFLEGE

Biologischer Obstbau bedeutet nicht nur den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, auf chemische Düngemittel und auf chemische Unkrautmittel. Bioobstbau heißt mit der Natur zu arbeiten und seine Bäume gut zu beobachten.

Krankheiten und Schädlinge werden über natürliche Gegenspieler wie Marienkäfer, Raubmilben, und andere bekämpft oder die Abwehrkraft der Pflanze durch natürliche Substanzen wie Pflanzenextrakte, Pflanzenöle, Gesteinsmehle und Backpulver gestärkt. Damit sich die Nützlinge in unseren Obstgärten richtig wohl fühlen, haben wir für Sie eigene Nützlingshotels gebaut.

DIE OBSTARTEN

Natürlich ist der Apfel das zentrale Thema in unserem Bioobstbaubetrieb. Neben 20 Apfelsorten kultivieren wir auch Birnen, Pfirsiche,  Marillen, Zwetschken, Kriacherl, Kirschen, Weichsel, Himbeeren, Heidelbeeren, Jostabeeren, Quitten, Ribisel, Aronia, Stachelbeeren, Holunder, Kornelkirschen und Vogelbeeren.

Mit moderner Lagertechnik ist es uns nun möglich, euch ganzjährig paradiesische Früchte anzubieten.

DIE SORTENVIELFALT

Bei uns werden sie keinen Golden Delicious oder Idared finden, um nur ein paar bekannte Apfelsorten zu nennen.
Wir haben uns für die gschmackigsten Sorten entschieden und wenn möglich, sollten sie noch sehr robust oder gar resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sein.
Beißen Sie einmal in einen Topaz- oder Wellant Apfel, genießen sie die schmelzende Novemberbirne oder unsere weißfleischige Pfirsiche – alles Sorten mit besonderem Aroma.

Und für Apfelallergiker haben wir mit dem Santana und der neu gepflanzten Elise 2 Sorten, die von über 90% der Allergiker vertragen werden.

Ein kleiner Auszug an besonderen Sorten gefällig?
Äpfel: Sissired, Topaz, Santana, Arlet, Wellant, Crimson Crisp, Elise
Birnen: Novemberbirne
Pfirsiche: Helene, Benedicte, Suncrest, Symphonie

DER SCHAUOBSTGARTEN

Unser Bio-Schauobstgarten liegt uns besonders am Herzen. Denn dort haben wir über 30 verschiedene Obstarten und mehr als 100 Sorten für Sie gepflanzt. Er versorgt uns nicht nur mit frischen Früchten für die Verarbeitung, Besucher können von Juni bis Oktober bei einer Führung die Vielfalt an Früchten entdecken.
Er gliedert sich in die Bereiche Streuobst, Wildobst und Intensivobst. Gerne führen wir gegen Voranmeldung Gruppen durch unseren Naschgarten.

Öffnungszeiten Bio Hofladen

Erweiterte Öffnungszeiten in der Erntezeit von August bis Oktober:

Montag-Freitag:
von 8-12 und 14-18 Uhr
Samstag von 9-12 und 14-16 Uhr
Sonntag von 9-12 Uhr